Über die Sternwarte

Hans Nüchter

Die Stern­warte ist eine öffent­liche Ein­rich­tung der Stadt Fulda, die von der »Förder­gemein­schaft Volks- und Schul­stern­warte Fulda e. V.« betrie­ben und zum größ­ten Teil von Schü­lern meh­re­rer Schu­len Fuldas und Um­ge­bung ge­nutzt wird, die in der »Astro­nomie AG« orga­ni­siert sind. Aber auch Er­wachsene – vor allem aus dem Verein für Natur­kunde in Ost­hessen e. V. – üben hier astro­no­mische Tätig­kei­ten aus.

Die 1977 eröffnete Stern­warte trägt den Namen des ehe­maligen Stadt­baurats (1947–1977) der Stadt Fulda Hans Nüchter. Durch sein Finan­zie­rungs­kon­zept wurde der Bau der Stern­warte auf dem Dach der Freiherr-vom-Stein-Schule über­haupt erst mög­lich.

Zur Zeit gibt es auf der Stern­warte einen aktiven Mit­glieder­stamm von knapp zehn Personen. Aktiv bedeutet, dass sie z. B. regelmäßig Führun­gen an­bie­ten, den Nach­wuchs aus­bil­den, beob­ach­ten, Astro­foto­gra­fie be­trei­ben und noch viele weitere Auf­ga­ben er­füllen. Dieser Mit­arbeiter­stamm ist selbst­ver­ständ­lich viel zu gering, um einen Stern­warten­betrieb auf Dauer auf­recht zu er­halten, wie er einer Volks- und Schul­stern­warte eigent­lich ge­bührt.

Haben Sie In­te­r­es­se sich auf der HNS zu en­ga­gie­ren? Schau­en Sie doch ein­mal vor­bei!

Ausrüstung

Das Hauptrohr: 30cm-Newton-Reflektor

Das Haup­tinstru­ment der Stern­warte ist ein Newton-Reflektor mit 30 cm Spiegel­durch­messer und 1.500 mm Brenn­weite auf einer Alt-AD7-Mon­tie­rung unter einer 5 m-Kuppel. Der Reflek­tor kann zu einem Cassegrain-Te­le­s­kop um­ge­baut und damit die Brenn­weite auf 3.000 mm ver­längert wer­den. Darüber hinaus ver­fügt die Stern­warte über eine Be­ob­ach­tungs­platt­form mit Sockeln für ver­schie­dene wei­tere Te­le­s­ko­pe.

Eine Über­sicht zu den Ge­räten der Stern­warte fin­den Sie in der Rubrik »Geräte und Ausrüstung«.

Astronomische Arbeit an der HNS

Der Haupt­arbeits­bereich der Stern­warte ist die Bil­dung, denn hier ler­nen zum Bei­spiel Schü­ler der Arbeits­ge­mein­schaft Astro­nomie über den Him­mel. So stam­men auch viele Mit­glie­der der HNS ur­sprüng­lich aus der AG. Das eigen­stän­dige Ler­nen ist zen­tra­ler Teil der Ar­beit, die hier alleine und in Projekt­gruppen ge­leistet wird. Öffent­liche Ver­an­stal­tungen und Füh­rungen sind weiterer Schwer­punkt der Stern­warte, um die Be­völke­rung über astro­nomische The­men zu unter­richten.

Im Blog auf dieser Web­site stellen Mit­glie­der der Stern­warte ihre Ergeb­nisse in Form von Bil­dern und Berich­ten vor.

Beratung

Sie möchten sich ein Teleskop zulegen? Wir unter­stützen Sie im Ab­schnitt „Beratung“ bei der Aus­wahl von astro­nomischen Geräten. Gerne auch persön­lich während Ihres Be­suchs auf der Stern­warte.

Beobachtungs­bedingungen

Die Be­din­gun­gen für die be­ob­ach­ten­de Astro­nomie ha­ben sich in den letz­ten Jah­ren im „Schul­vier­tel“ der Stadt Fulda lei­der stark ver­schlech­tert. Wäh­rend der Mond, die hellen Pla­ne­ten und natür­lich die Son­ne sich von der Stern­warte noch sehr gut be­ob­ach­ten las­sen, mach­en zahl­reiche über­mäßige Be­leuch­tun­gen in der Um­ge­bung, die zur Licht­ver­schmut­zung bei­tra­gen, das Be­ob­ach­ten und Foto­gra­fie­ren von licht­schwa­chen Deep-Sky-Objek­ten schwierig. Die De­tails dunk­le­rer Ob­jek­te wie Gas­nebel, Stern­haufen und Ga­la­xi­en las­sen sich nur noch mit spe­zi­el­len Fil­tern und digi­ta­len Auf­nah­me­tech­ni­ken ent­lock­en. Trotz mo­der­ner Tech­ni­ken gilt: Ein dunk­ler Him­mel ist durch nichts zu er­set­zen. Ein Blick durch eines un­se­rer Fern­rohre lohnt sich aber den­noch. Auch hier hel­fen mo­der­ne Op­ti­ken und Fil­ter, die das Stadt­licht heraus­fil­tern. Was Sie bei ei­nem Blick durch ein Fern­rohr er­war­ten kön­nen, er­fah­ren Sie in der Rub­rik „Was er­war­tet mich?“.

Glück­lich­er­weise sind auf der Stern­warte mittler­weile ei­ni­ge Ge­rä­te für den mo­bi­len Ein­satz vor­han­den. So wer­den ge­le­gent­lich Be­ob­ach­tun­gen in der wei­te­ren Um­ge­bung von Fulda – fern­ab von licht­star­ken Ort­schaf­ten, mit di­ver­sen nach­führ­ba­ren Mon­tie­run­gen und Te­le­s­ko­pen – durch­ge­führt. Hier bie­tet sich vor allem der nahe­ge­le­ge­ne Ster­nen­park Rhön be­sonders an.

Chronik

Foto: Jan-Gode Pösnecker – Lizenz: CC BY-SA 4.0

Vor dem Zweiten Welt­krieg wurden astro­no­mische Be­ob­ach­tung­en von Lehrern und Schü­lern der damaligen Ober­real­schule noch auf dem Turm des Stadt­schlosses in Fulda durch­ge­führt. Um diese Ar­bei­ten fort­zu­setzen, wurde im Jahre 1971 auf dem Er­weiterungs­bau der Freiherr-vom-Stein-Schule eine Be­ob­ach­tungs­station er­rich­tet. Die Stadt Fulda konnte – als Schul­träger – dieses Vor­haben nur durch die wesent­liche Hilfe der Mit­glie­der der Förder­gemein­schaft Volks- und Schul­stern­warte e. V. ver­wirk­lichen. Diese Förder­gemein­schaft wurde auf die Initia­tiven von Hans Nüchter (Stadt­baurat), Dr. Walter Kups (Ober­schul­rat), Toni Amberg (Eltern­beirat), Eugen Klug (Studien­direktor), Karl Mäthrich (Studien­direktor) und Edgar Zimmerer (Ober­studien­rat) im Herbst 1970 ins Leben ge­rufen.

In den Jahren 1972 und 1973 wurde die dreh­bare Be­ob­ach­tungs­kuppel in Eigen­leis­tung her­ge­stellt. Auch viele weitere Geräte und Ein­rich­tungs­gegen­stände sind „Marke Eigen­bau“ und konnten nur mit der Hilfe von vielen Schü­lern, Privat­per­sonen und auch Firmen her­ge­stellt wer­den.

1971

  • Ein­tra­gung der Förder­ge­mein­schaft Volks- und Schul­stern­warte Fulda ins Vereins­register im August

1973

  • Fertig­stellung der dreh­baren Beob­ach­tungs­kuppel

1974

  • März: Spiegel­teleskop Heidenhein 15cm als Leih­gabe der Rabanus-Maurus-Schule wird in der Kuppel auf­ge­stellt.
  • August: 15cm-Alt-Spiegel­teleskop Alt wird beschafft.

1975

  • Januar: Celestron 8" wird beschafft.
  • März: 15cm-Alt und C8 werden auf Sockeln der Beob­ach­tungs­platt­form montiert.

1976

  • Im April wird die partielle Sonnen­finster­nis beob­achtet.
  • Im September er­folgt die End­montage und Justie­rung des 30cm-Alt-Newton­reflektors.
  • Am 3. Oktober er­folgt die erste Beob­ach­tung mit dem 30cm-Alt-Spiegel­teleskop. First Light.

1977

  • Am 22. April wird die Sternwarte im Rahmen einer Feier­stunde offiziell eingeweiht. Sie erhält den Namen „Hans-Nüchter-Sternwarte“.

1978

  • Mit der Beobachtung der Mond­finsternis im September beginnt die Öffent­lich­keits­arbeit durch Beobachtungs­abende und Vorträge an der neuen Sternwarte.
  • Durch Initiative von Frau Schwiesow und Herrn Schirmer wird die Arbeit der Arbeits­gruppe Astronomie im Verein für Natur­kunde in Osthessen wieder stärker belebt.

1979

  • Beginn der regelmäßigen Vortrags­reihen im Rahmen des Programms der Volks­hoch­schule (VHS) der Stadt Fulda (bereits vorher gab es Vorträge in Zusammen­arbeit mit der Fördergemeinschaft).
  • Der Schüler Stefan Zeisler gründet die „AG Astronomie“ im Rahmen der „Arbeitsgemeinschaft Astronomie und Astronautik“.
  • Eine erste Exkursion zum Radioteleskop nach Effelsberg wird durchgeführt.

1980

  • Der „GANYMED“, das 2x jährlich herausgegebene Zirkular, erscheint zum ersten Mal. An der Herstellung maßgeblich beteiligt sind Frau Schwiesow und die Schüler Stefan Zeisler, Markus Ruppel und Horst Straka. Letzterer zeichnet auch das Maskottchen „GANYMED“, welches lange Zeit das Titelbild ziert.
  • Exkursion zum Planetarium Stuttgart unter der Leitung von Hella Schwiesow.

1981

  • Zweitägige Exkursion ins Nördlinger Ries und Steinheimer Becken unter der Leitung von Hella Schwiesow und Herrn Auth.
  • Im März verstirbt Herr Prof. Dr. Krüpe, Gründungs­mitglied der Fördergemeinschaft.

1982

  • „GANYMED Spezial“ erscheint, eine Heft­reihe, in der Vorträge und Unterrichts­materialien dem interessierten Leser dar­geboten werden. In dieser Reihe erscheinen 12 Bände.
  • In einigen VHS-Vorträgen wird das Tonband verstärkt eingesetzt – Multimedia in der Urform.
  • Mitglieder der Sternwarte halten VHS-Vorträge in Bad Hersfeld.
  • Im September verstirbt OStR Hans-Joachim Dietrich, Vorstands­mitglied der Fördergemeinschaft.

1983

  • Rolf Baumann und Horst Straka bauen Schränke zur Auf­be­wahrung der Fernrohre im Kuppelbau.
  • Eine intensive Sonnen­beobachtung (über 140 Tage!) wird durchgeführt.
  • Ein von Gerd Habersack gebautes Loch­projektions­planetarium bewährt sich im Einsatz und wird in einem Artikel der Fach­zeitschrift „Sterne und Weltraum (12/83)“ beschrieben.
  • Auf dem Titelblatt des „GANYMED 2/83“ sieht man eine (damalige) Vision: Ein „richtiges“ Planetarium.

1984

  • Hypersensibilisierung von Filmen wird dank einer selbst gebauten Über­druck­kammer (von Stefan Zeisler) möglich.
  • Herr Klug und Herr Habersack planen und überprüfen die Realisierung des Planetariums, das heute in einem Raum unter­halb der Stern­warte zu finden ist; Schritt­motoren hierfür werden von der Förder­gemeinschaft erworben.
  • Unter der Telefonnummer 10 23 19 wird die Aktion „Astronomie per Telefon“ mit sehr großem Erfolg durchgeführt.

1985

  • Das Hauptrohr in der Kuppel wird überholt und der Komet Halley wird beobachtet.
  • Während die Vorbereitungen zum Bau des Planetariums der HNS voran­schreiten, gibt es erste Über­legungen zum Bau eines weiteren Planetariums im neu zu errichtenden Vonderau-Museum.

1986

  • Am 16. Juni besuchen der Ober­bürger­meister der Stadt Fulda, Herr Dr. Hamberger, und einige Magistrats­mitglieder die Sternwarte.
  • Vorschläge für den Bau des Planetariums im Vonderau-Museum werden in die Planung des Magistrats der Stadt Fulda aufgenommen; im „GANYMED 2/86“ erscheint dazu ein umfangreicher Artikel.
  • Erneute Exkursion ins Nördlinger Ries.
  • Die Totale Mondfinsternis am 17.10. ist eine der bis dahin wenigen, die man aufgrund des Wetters von der Sternwarte aus beobachten kann.

1987

  • Die HNS feiert ihren 10. Geburtstag mit mehreren Sonder­aktivitäten; der „GANYMED“ erscheint zum ersten Mal mit gedrucktem Cover und einem Sonder­blatt mit ausgesuchten Fotografien.
  • Die „Milky-Way-News“ sind der Versuch, die mittler­weile weit verstreuten Mitglieder über die verschiedenen Projekte an der Sternwarte auf dem Laufenden zu halten.
  • Nach mehreren Schwierigkeiten nehmen die Pläne zum Bau des Planetariums der HNS konkrete Formen an.

1988

  • Am 11.10. findet erstmals eine öffentliche Veranstaltung in diesem neuen Planetarium statt; die Vor­führungen entwickeln sich gemeinsam mit den parallel laufenden Vorträgen „Wanderungen am Sternen­himmel“ (später „Sternbild des Monats“) zu einem Publikums­renner mit zum Teil über einhundert Besuchern pro Veranstaltungstermin.

1989

  • Der „GANYMED“ erscheint im 10. Jahrgang.
  • Am 23. Februar sind einige Mitglieder der Stern­warte zu Gast beim Ober­bürger­meister der Stadt Fulda, Herrn Dr. Hamberger.
  • Eine Exkursion führt Mitglieder zur Stern­warte nach Calden und eine weitere Gruppe begibt sich zu Vertrags­verhandlungen und Präsentationen für den Planetariums­projektor zur Firma Zeiss in die DDR nach Jena, Suhl und Tautenburg.
  • Im Dezember wird der Zeiss-Planetariums­projektor ZKP-2 im Vonderau-Museum aufgestellt.

1990

  • Am 17. Mai wird das Planetarium im Vonderau-Museum als erstes öffentliches in Hessen im Rahmen einer Feier­stunde eröffnet. Der Regelbetrieb wird aufgenommen.
  • Während des Hessentages in Fulda erlebt das Planetarium den ersten großen Besucher­ansturm; in diesem Jahr besuchen insgesamt über 4.000 Besucher das neue Planetarium.
  • Im September findet die dritte Studienfahrt ins Nördlinger Ries und das Steinheimer Becken statt.

1991

  • Im April nehmen Mitglieder der Stern­warte zum ersten Mal an der „Arbeits­tagung Deutsch­sprachiger Planetarien“ (ADP) in Halle teil, außerdem im Dezember am „Zweiten deutsch-deutschen Sternfreundetreffen“.
  • Zwei neue Teleskope erweitern den „Gerätepark“ der Sternwarte.

1992

  • Im November läuft die „Woche der Astronomie“ anläßlich des 15jährigen Bestehens der HNS.

1993

  • Ende Oktober treffen sich in Fulda 40 Vertreter von Klein­planetarien aus ganz Deutsch­land, Österreich und der Schweiz zur „Arbeits­tagung deutsch­sprachiger Kleinplanetarien“. Die Zusammen­arbeit dieser Planetarien wird als Folge dieser Tagung intensiviert.

1994

  • Das von mehreren Schülern gebaute Schutz­häuschen auf der Platt­form wird seiner Bestimmung übergeben.
  • Die partiellen Sonnen- und Mondfinsternisse können beobachtet und dokumentiert werden, ebenso der Einschlag zweier Kometenfragmente von Shoemaker-Levy-9 auf dem Jupiter.
  • Die Sternwarte beteiligt sich am Stadtjubiläum „1250 Jahre Fulda“.
  • Das digitale Zeitalter hält Einzug in der Stern­warte: Im Dezember wird die erste CCD-Kamera in Betrieb genommen.

1995

  • Der „GANYMED“ wird 15 Jahre alt.
  • Die neue CCD-Kamera wird ausgiebig getestet.

1996

  • Der Komet Hyakutake wird beobachtet.
  • Ein Videoabspielgerät sowie ein LCD-Video­projektor erweitern die technischen Möglichkeiten im Planetarium des Vonderau-Museums.
  • Insgesamt haben seit der Eröffnung 1990 über 70.000 Gäste das Planetarium besucht.

1997

  • Der Komet Hale-Bopp wird beobachtet und die Gelegenheit zu verstärkter Öffentlichkeitsarbeit genutzt.
  • Im Oktober feiert die Sternwarte mit einem umfang­reichen Programm ihren 20. Geburtstag. Zum Jubiläum hält Herr Dr. Übelacker einen Vortrag im Vortrags­saal der Städtischen Sparkasse. Rudolf H. Herget spricht im Oktober auf der Stern­warten­plattform in seinem poetischen Erzähl­theater über Galileis Leben in Licht und Schatten.

1998

  • Die Arbeit auf der Sternwarte wird wieder einmal in einem mehr­spaltigen Bericht in der Fuldaer Presse dargestellt.
  • Im August verstirbt im Alter von 88 Jahren der Namens­geber der Stern­warte Hans Nüchter. Als ehemaliger Stadt­baurat hatte er entscheidenden Anteil an der Realisierung der Stern­warte Anfang der siebziger Jahre.

1999

  • Die Sonnenfinsternis ist das beherrschende Thema des Jahres. Die Stern­warte bietet eine Fahrt nach Stuttgart an, die reges Interesse findet, aber kein Wetter­glück hat. Eine zweite kleinere Gruppe nutzt die Verbindungen zum Deutschen Museum zu Beobachtungen vom Turm des Deutschen Museums in München aus. Dieser Gruppe eröffnet sich in der entscheidenden Zeit eine passende Wolken­lücke, sodass das Ereignis brillant fotografisch fest­gehalten werden kann. Eine Sonnen­finsternis-Aufnahme der Münchner Gruppe ziert am nächsten Tag die Titelseite der Fuldaer Zeitung.
  • Zwei Vortragsabende mit Bildern aus München und Erlebnis­berichten sind sehr gut besucht.
  • Aus Mitteln der Förder­gemeinschaft wird ein weiterer Computer­arbeits­platz zur Bild­bearbeitung eingerichtet, der u.a. Arbeiten mit Photoshop ermöglicht und einen Internetanschluss erhält.

2000

  • Im Mai wird das zehnjährige Bestehen des Planetariums im Vonderau-Museum mit einem Tag der offenen Tür begangen. Gunnar Maus konzipiert hierfür ein Kurz­programm von ca. 15 Minuten Dauer. Rudolf H. Herget spricht zum Abschluss des Tages um 24 Uhr im Kultur­keller des Museums sein Programm „Die Lust zu lieben“. Im kleinen Freilicht­theater auf dem Schul­gelände spricht Rudolf H. Herget ein weiteres Programm im August.
  • Im Planetarium im Vonderau-Museum wird mit knapp über 17.000 Besuchern das beste Jahresergebnis erzielt.

2001

  • Die Planetenprojektoren zum Planetarium der HNS werden im Berufs­bildungs­zentrum fertig­gestellt. Gleich­zeitig beginnt Christoph Roth eine Neu­konzeption der Computer­steuerung mit Umstellung auf neue Prozessoren, sodass die neuen Projektoren noch nicht eingesetzt werden. Der Fixstern­projektor arbeitet weiterhin zur Zufriedenheit.

2002

  • Die Sternwarte wird 25 Jahre alt. Am 14. September 2002 findet ein großes Jubiläums­fest rund um die HNS statt. Auch dieses Mal begeistert Rudolf H. Herget die Gäste mit seiner „Nacht der Poesie“.

2004

  • Im Juni beobachten zahl­reiche Schüler und Gäste bei bestem Wetter den Venustransit.

2006

  • Das Planetarium im Vonderau-Museum wird mit einer Fulldome-Video­projektions­anlage auf­gerüstet. Dafür weichen alle 16 Diaprojektoren.

2015

  • Am 20. März beobachten mehrere hundert Schüler und Interessierte von der Stern­warte und dem Schul­hof aus die partielle Sonnen­finsternis. Zum Schutz der Augen wurden Sonnen­finsternis­brillen verteilt.

2017

2018

  • Der Fixsternprojektor des HNS-Planetariums hat nach 30 Jahren ausgedient. An seine Stelle tritt ein Fulldome-Videoprojektor.